Lost Foam
Das Lost-Foam-Verfahren ist ein präzises und wirtschaftliches Gießverfahren, bei dem formgeschäumte Modelle aus Polystyrol als verlorene Form eingesetzt werden. Diese Modelle bilden die exakte Geometrie des späteren Gussteils ab und werden beim Gießprozess vollständig durch flüssiges Metall ersetzt.
Die aus expandiertem Polystyrol gefertigten Lost-Foam-Modelle ermöglichen eine hohe Maßgenauigkeit und große Gestaltungsfreiheit, selbst bei komplexen Bauteilgeometrien. Hinterschneidungen, integrierte Kanäle oder filigrane Strukturen lassen sich ohne zusätzliche Kerne realisieren. Dadurch entfallen aufwendige Formteilungen, was den Produktionsprozess vereinfacht und Kosten reduziert.
Während des Gießvorgangs verdampft das Polystyrol kontrolliert, sobald das flüssige Metall in die Form einströmt. Das Ergebnis sind nahezu gratfreie Gussteile mit glatten Oberflächen und reproduzierbarer Qualität. Das Verfahren eignet sich insbesondere für die Serienfertigung sowie für Bauteile mit hohen Anforderungen an Präzision und Oberflächenqualität.
Lost Foam bietet zudem Vorteile hinsichtlich Materialeffizienz, Prozesssicherheit und Konstruktionsfreiheit und findet Anwendung in zahlreichen Industriebereichen, unter anderem im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und in der Metallverarbeitung.
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