Styropor und Nachhaltigkeit geht nicht? – Geht doch!
Ökologie und wirtschaftliche Effizienz schließen sich in der modernen Styroporproduktion nicht aus – im Gegenteil. Durch gezielte Materialauswahl, präzise Formenproduktion und energieeffiziente Prozesse lassen sich Ressourcen schonen und Emissionen reduzieren.
Styropor (EPS) besteht zu über 95 % aus Luft. Dieser hohe Luftanteil macht das Material besonders leicht und materialeffizient. In der Anwendung bedeutet das: geringes Eigengewicht, hervorragende Dämpfungs- und Schutzeigenschaften sowie reduzierte Transportemissionen entlang der gesamten Lieferkette. Produkte werden sicher geschützt, ohne unnötiges Material einzusetzen.
Ein zentraler ökologischer Hebel liegt in der individuellen Formenproduktion. Für jedes Produkt wird eine passgenaue Form entwickelt, die exakt auf die Anforderungen abgestimmt ist. Dadurch wird nur so viel Material eingesetzt, wie tatsächlich notwendig ist. Überdimensionierte Verpackungen, unnötige Materialstärken oder zusätzliche Füllstoffe werden vermieden. Präzise Formen bedeuten somit nicht nur optimalen Produktschutz, sondern auch Materialeinsparung und Ressourceneffizienz.
In der Produktion selbst spielt Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. Moderne Anlagen, optimierte Dampf-, Luft- und Vakuumtechnik sowie kontinuierliche Prozessverbesserungen tragen dazu bei, den Energieverbrauch pro Bauteil nachhaltig zu senken. Ergänzend ermöglichen erneuerbare Energiequellen und intelligente Energiekonzepte eine weitere Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Styropor ist zudem vollständig recyclingfähig. Produktionsreste werden gesammelt, aufbereitet und dem Materialkreislauf wieder zugeführt. Auch nach der Nutzung können EPS-Produkte sortenrein recycelt und erneut eingesetzt werden. Damit leistet Styropor einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft, insbesondere dort, wo langlebige, formstabile Verpackungslösungen gefragt sind.
Durch den Einsatz alternativer Materialien wie BioPlastics sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung von Werkstoffen und Fertigungsprozessen entstehen zusätzliche Möglichkeiten, ökologische Anforderungen mit technischen und wirtschaftlichen Zielen zu verbinden.
Nachhaltigkeit in der Styropor- und Formenproduktion bedeutet somit nicht Verzicht, sondern bewusste Konstruktion, präzise Fertigung und verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen – von der Entwicklung der Form bis zum fertigen Produkt.
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